Ohh Wadi Rum

Ohh Wadi Rum

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The story on how I survived the wild camel ride.

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Wenn ich an einem exotischen Ort bin, möchte ich auch umbedingt alle “Must Sees” für meine imaginäre Sammelkarte einsammeln. In Jordanien steht dabei die Wüste Wadi Rum ganz weit vorne auf meiner kleinen Prioritäten-Liste! Obwohl ich dank meiner Weltreise mit Anna schon ein paar einzigartige Orte erleben durfte, hatte ich bisher noch keine richtige Möglichkeit einen Tag in der Wüste zu verbringen. Von daher war ich super gespannt und hatte keine wirkliche Vorstellungskraft von dem, was mich erwarten sollte!

Von Petra in Wadi Musa aus (Post folgt!) haben meine große Schwester und ich uns gemeinsam mit zwei anderen Deutschen ein fancy Taxi geteilt. Die guten Damen hatten es im Hotel bestellt und in alter Sparfuchs-Manier gefiel uns die Idee uns günstiger dazu zu buchen. Wir hatten bereits vorher einige Berührungspunkte mit der “Taxi-Mafia” in Jordanien, hatten uns aber meistens lieber die kleinen etwas abgenutzteren Taxis mit sympathischen Fahrern angelacht. Unsere zwei spontanen Reisebegleiterinnen jedoch nicht. So saßen wir dann plötzlich in dem zugegebenermaßen sehr beeindruckenden fahrbaren Untersatz eines wirklich finster aussehenden Mannes. Die Fahrt war entsprechend schon ein ziemliches Highlight. Unser Fahrer hatte extra für uns Touris einen special Remix dabei und so durften wir in Dauerschleife “My heart will go on” von Céline Dion hören. Auf seine weiteren Stories rund um das Themen wie seine Vertrauenswürdigkeit und eine Qualitäten als Reiseführer möchte ich lieber nicht näher eingehen – aber es war sicherlich eine Fahrt der besonderen Art.

Angekommen im Beduinen Camp haben meine Schwester und ich uns dann von einem netten Beduinen eine auf uns abgestimmte Tour erstellen lassen. Ich wollte uuuuumbedingt auf einem Kamel reiten (ziemlich viele Punkte für die Sammelkarte;)) und meine große Schwester “Explorer Nora” hatte natürlich wie immer ihre Hausaufgaben gemacht und konnte sehr zielgerichtet die optimale Route festlegen! Und dann ging es auch schon direkt los. Der nette Beduine (ich habe seinen Namen nie ganz verstanden, aber laut Mail ist er “Wadi Rum 13”) verfrachtete uns in seinen Jeep und beförderte uns in das Beduinen-dorf Rum zu einer “Kamel Farm”. Ein kleiner Junge, der sehr offensichtlich kein Englisch sprach und den Kamelen körperlich stark unterlegen war, wurde uns, ohne dass wir es richtig mitbekamen oder hätten widersprechen können, als persönlicher Kamelführer vermitteln und schon hatten wir unsere eigenen Kamele. Ich war bei Betrachtung der Fakten (kleiner Junge, kein Englisch) eh schon leicht irritiert und wurde maximal beunruhigt als mein höckeriger Freund bei der Aussicht mich zu befördern so gar nicht begeistert wirkte: als Reaktion auf meinen “Aufstieg” ,versuchte mein Kamel mich direkt ab zu schmeißen. Meiner imaginären Sammelkarte zur Liebe habe ich aber versucht relativ gelassen zu bleiben und so verabschiedeten wir uns für die Dauer des Kamel-Rittes von unserem Beduinen und haben uns in die Hände des kleinen Jungen begeben und sind mit ihm in die Weite der Wüste marschiert. Auf dem Weg durch das Dorf sagte noch ein Mann zu meiner Schwester “your’s is a good one – it carried me through the desert” und ich bin mir fast sicher er und de rJunge sprachen dann in einer anderen Sprache über mein Kamel. Mein Kamel war hinter dem Kamel meiner Schwester befestigt und bei de kleinsten Bewegung in de rUmgebung ist es panisch geworden und hat angefangen sich zu ducken und nervös hin und her zu ruckeln. Zum Glück hatten wir ja eine professionelle Reisebegleitung… NOT… und so bliebt mir nichts als meine “Ahhh, my Kamel is crazy” Ausrufe. Verstanden hat unser Führer sie sicher nicht, aber meine Mimik war denke ich recht eindeutig und so hat er zwischendurch das Tier immer wieder beruhigt. In ruhigeren Momenten konnte ich aber den Kamel-Ritt wirklich genießen. In der beeindruckenden Kulisse der Wüste wirkten die Tiere erst Recht erhaben und beeindruckend. Als wir unseren Beduinen dann am nächsten Wasserloch trafen, habe ich aber gerne den Ritt abgebrochen und die Erinnerungsfotos auf dem Kamel meiner Schwester gemacht! 🙂 Ich habe die Situation natürlich mit dem Beduinen erörtert und er war sich sicher “it is not crazy”, aber auf den Abstiegs-Bildern ist gut zu erkennen, dass das Kamel sich nicht ohne Gutes Zureden für meinen Abstieg hin kauerte und dabei auch noch ordentliche Schimpf-Geräusche erklingen ließ.

Mit meinem leicht erhöhten Adrenalin-Spiegel ging es dann im Jeep weiter durch die beeindruckende Wüstenlandschaft – rote Dünen, beeindruckende Felsspalten und natürliche Felsbrücken. Während der Fahrt durften wir es uns hinten auf die Ablage im Jeep auf einer Matratze bequem machen und so saßen / lagen wir dort und staunten über die unfassbare Weite der Wüste und diese unglaublichen Eindrücke.

Zum Abschluss der Tour sind wir mit unserem Mr. 13 zu einer riesigen natürlichen Felsbrücke gefahren und der Beduine brachte uns bei, wie man den Felsen und die Brücke erklimmt. Ich hatte ein wenig Respekt vor der Höhe, aber die exotische Kulisse und unsere eh schon vorherrschende Begeisterung haben uns angespornt und so sind wir auf allen Vieren wie kleine Berggazellen die Felswand hoch und haben die obligatorischen “Wir-stehen-auf-der-Steinbrücke”-Fotos gemacht!

Auch mit ein bisschen Abstand kann ich Euch eine kleine Wüsten-Tour nur empfehlen. Auf dem Rücken eines Kamels zu sitzen, die scheinbar unendliche Weite der Wüste zu bestaunen, Felsen erklimmen… auch jetzt überkommt mich die totale Reiselust, wenn ich mir die Bilder angucke. Vielleicht sind sie ja auch eine Inspiration für die Reiselustigen unter Euch! 🙂

PS: Aber checkt vorher genau auf was für ein Kamel ihr Euch setzte! 🙂

 

Experiencing a new place, I always try to gain as many points for my imaginary scorecard as possible! In Jordan the desert Wadi Rum was top on mind when checking my priorities for the destination. Even though I have been lucky enough to see a variety of great places when traveling around the word with Anna, I never have had the chance to visit a desert so far. Consequently, I was keen on seeing it, feeling it, experiencing it!

Leaving our hotel in Wadi Musa (post on Petra is coming soon) we shared a cap with two Germans in order to get to the desert. Normally we took private owned caps by friendly looking taxi drivers, but this time we shared a taxi with two Germans and ended up sitting in a fancy car which unfortunately belonged to a very scary looking man. He wore his hair attached to his head with a lot of gel and he was wearing very tight clothes with a lot of bling bling.Still, he tried to convince us with his special touristy program mixed of weird stories and Céline Dion music. I won’t gibe you too much details, because it was really freaky and we were kind of anxious!

Arriving at the beduins’ camp we organized a tour guided by a friendly beduin ( I did not really get his name but his mail address said “Wadi Rum 13”;)). As I was keen on riding a camel, the jeep first brought us to a camel farm. Before we new what was happening our beduin friend organized a young boy as our camel guide and organized two camels. Unfortunately, my camel and I did not quite experienced a good chemistry. When getting near to my camel it started making strange movements and sitting on its back, the camel winded trying to get rid of me. The boy was bot not impressed and not able to speak English. I tried not to be too afraid and we entered the desert. On our way my sister was told “your’s is a good one – it carried me through the desert”  and I could tell the difference between her camel and mine. With every little movement in our surrounding my camel directly started moving and shaking. I tried to somehow get rescued by our guide by screaming “ahhh, my camel” is crazy. The boy was not able to speak English, but at least my mimic was delivering the story and he calmed down the camel over and over again. Nevertheless, it was a powerful experience to experience the vastness of the desert on the back of a camel. When meeting our beduin guide later on I was still happy to get off my camel (it was screaming and we needed the boy and the beduin to convince the animal to let me off!).

Fully on adrenalin we jumped into the jeep and we truly had a great time. We were allowed to sit on the open back of the jeep, enjoying the impressive landscape – red dunes, gigantic rocks – and feeling the wind in our hair.  For our art stop Mr. 13 let us to gigantic rocks that formed a natural bridge. The beduin taught us on how to climb up the rocks and we were able to experience an impressive view and take the obligatory pictures on the rock bridge.

I can truly recommend such a trip into the desert! Sitting on the back of a camel, seeing the incredible vastness of the desert, climbing gigantic rocks – when seeing the pictures I still feel pure wanderlust. And hopefully the pictures and little background stories also serve as an inspiration for you!

PS: Carefully choose your camel! 🙂

Outfit details:
Shirt: Mango
Pants: Zara
Accessoires: Nike Fuel

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1 Comment

  1. 10. July 2014 / 4:02

    ohh you are so beautiful in wadi rum
    thank you for visit us i’am from jordan_wadi rum

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